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Puppentheater VEIT UTZ BROSS Langestr. 32 |
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Waiblinger Kreiszeitung Samstag, 23. Februar 2008 – Rems-Murr-Kultur Alle dürfen in seinem Keller ein Kasper seinDas Theater unterm Regenbogen: »Multi-Kulti-Talent« Veit Utz Bross feiert Geburtstag und sein Theater gleich mitKasperle, Don Quichotte und Besine Stäuble. Sie alle gehören zum Inventar des Theaters unterm Regenbogen. Die steinernen Wände sind mit Lichterketten, venezianischen Masken und Marionetten geschmückt. Zum Jubiläum wollen alle gratulieren. Auch die wichtigen Herren.
Natürlich ist das Puppentheater nicht erst seit zehn Jahren seine Leidenschaft. Schon mit sechzehn hatte Bross seine erste bezahlte Aufführung in Heidelberg. Das ist jetzt 43 Jahre her.
Als er mit seinem Kasperletheater anfing, wurde er von vielen Kollegen kritisch beäugt. »Wie kannst Du nur ein Kasperletheater machen. Das interessiert doch niemanden mehr«, lauteten da die Einwände. Doch Bross ließ sich nicht beirren. Und er hatte Recht. Die Menschen kommen gern zu ihm. Sie sehen sich mit viel Freude seine Stücke mit den von seinem Vater und von ihm geschnitzten Marionetten an. Viel ist geschehen in den vergangenen zehn Jahren. Er beteiligte sich am Mörike-Jahr mit dem Stück »Die schöne Lau« und zeigte im Rahmen des Schillerpfads »Wilhelm Tell«. Diesen Sommer möchte er auch sein Hinterhoftheater wieder eröffnen und versuchen, die Menschen in lauen Nächten weg vom heimischen Garten hin in sein Theater zu bewegen. Auch die im Auftrag der Stadt aufgeführten »Waiblinger Nachtgeschichten« stehen dieses Jahr auf dem Programm. Für Landrat Fuchs ist man an diesem Abend nicht in die Katakomben Waiblingens herabgestiegen, um irgendwelche »Gsälzvorräte« zu besichtigen, sondern um die Kleinkunst zu ehren. »Mal ist er Animateur, mal Regisseur und dann wieder Barkeeper. Veit Utz Bross hat die Fäden in der Hand.« Zwar sind zehn Jahre kein historisches Ereignis, aber in diesen zehn Jahren hat Bross einen wertvollen Beitrag zum Kulturleben im Kreis geleistet. »Wir hoffen, dass er uns mit seinem kritischen Gesellschaftsspiel noch lange erhalten bleibt«, schloss Fuchs seine Rede auf das »Multi-Kulti-Talent« Als Präsent gab es einen Windsack in Regenbogenfarben. Damit Bross immer Rückenwind hat. Auch OB Andreas Hesky hat nur lobende Worte. »Sie stiften Identität. Deshalb ist Ihr Theater weit über die Grenzen der Stadt bekannt. Die Stadt steht mit voller Kraft hinter Ihnen und Ihrem Theater«, stärkte nun der Stadtvorsteher dem Puppenspieler den Rücken.
Silvia Dittinger |
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