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Im norwegischen Märchen sitzt Askeladden am Herd und stochert in der Asche
herum, wie bei uns das Aschenputtel. Atemlose Stille herrscht zu Beginn, staunendes
Gemurmel beim Anblick des Königs, Erschrecken bei den Auftritten des Trolls,
Gelächter beim Erscheinen der blöden Tochter, die von Askeladden überlistet
wird und schließich ein vielstimmiges "Aaah", wenn Askeladden endlich
die schöne Prinzessin bekommt.
Eine solche Interaktion zwischen Figuren und Publikum ist nur im (Puppen-)Theater
möglich, das kann die "Glotze" nicht bieten.
Der Puppenspieler Veit Utz Bross, als Sohn eines bekannten Figurenbauers von
Kindesbeinen an mit der Materie vertraut, bietet Puppentheater vom Besten. Das
ganze Stück wird von Bross alleine gespielt. Und zwar so meisterlich, dass
das Publikum den Marionettenspieler, der auf der Bühne offen sichtbar die
Fäden zieht, völlig vergißt und in der Handlung des Märchens
aufgeht.
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