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Ein offen gespieltes Marionettenprogramm, das in verschiedenen Szenen durch die Skala menschlichen Ausdrucks wie Lachen und Freude, Melancholie, Naivität und Eitelkeit führt. Das Programm pendelt zwischen Tanz und Pantomime, Scherz und tieferer Bedeutung und zeigt die unnachahmliche Grazie der Marionette und die Faszination der bewegten Figur.
Es treten u.a. auf:
- Clown Grock
- Der Pianist
- Theobald und Theobäldchen
- Pierrot und Ballerina
- Das Wunderkind
- Besine Stäuble, eine schwäbische Putzfrau
Höhepunkt des Abends ist der Auftritt von Besine Stäuble. Sie fegt alle Ecken, räsoniert und stellt erstaunt fest: "Do hocket jo Leut", dann beschimpft sie das faule Publikum gekonnt und überhaupt freut sich über jeden Dreck, über den sie herziehen kann.
Dem Puppenspieler Veit Utz Bross gelingt ein kleines Wunder, eine Synthese aus Erfindungsgeist, zeitnahen Inhalten und artistischem Können. Seine Puppenführung besticht durch Gestik und Symbolik.
Er demonstriert überzeugend, welche Darstellungsmöglichkeiten die alte Kunst des Puppenspiels bietet. |