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Der rote Samtvorhang der kleinen Guckkastenbühne mit dem schönen,
fein gedrechselten Goldrahmen öffnet sich und gibt den Blick in einen lichten,
sonnigen Wald frei. Leise vor sich hinsingend tänzelt die Königstochter
zwischen den Bäumen hervor. Beim graziösen Spiel fällt ihr die goldene
Kugel in den Brunnen, sie verspricht dem hilfsbereiten Frosch ihre Freundschaft
und nimmt sich schließlich nur unter Tränen des neuen Freundes an.
Und doch erlöst sie ihn am Ende. Da erscheint der eiserne Heinrich, der
getreue Diener des Königssohnes, in den sich der Frosch zurückverwandelt
hat, mit einer goldenen Kutsche und fährt das Hochzeitspaar ins Königreich
des Prinzen.
Der Puppenspieler Veit Utz Bross entführt die Zuschauer mit seinen Marionetten
ins Märchenland. Gebannt verfolgen sie das Geschehen, das sich vor immer
neuen, wunderschönen Kulissen abspielt.
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