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Hänsel und Gretel: Ein roter Vorhang geht vor einer winzig kleinen Guckkastenbühne
auf und man schaut in einen fantastischen Zauberkasten mit Bühnenbildern
und Marionetten. Der Puppenspieler Veit Utz Bross bleibt hinter seiner "Bauchladenbühne"
sichtbar und erzählt eine Passage ganz ohne Figuren.
Die Figuren sind ehemalige Tonbildschau-Puppen seines Vaters Fritz Herbert
Bross von 1960. Veit Utz Bross restaurierte die wenig beweglichen Holzpuppen,
baute Scharniere ein, gab ihnen Arme aus Kordeln und brachte Nylonfäden und
einen Stab zur Steuerung ein. Dadurch ergibt sich eine ganz andere Spieltechnik,
die nicht perfekt ist, weil die Figuren so klein sind. Aber gerade die "unperfekte",
nicht illusionistische Imitation der Wirklichkeit läßt eine ganz eigene Welt
entstehen und macht die Märcheninszenierung so reizvoll.
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